Über Geek Fitness

Ich will dir kurz meine Geschichte erzählen, die zu Geek Fitness geführt hat.

Als ich ein kleines Kind war, war ich sehr dürr und habe zum Leidwesen meiner Eltern schlecht gegessen. Ständig habe ich am Essen gemäkelt und oftmals nur Dinge wie Brot mit Ketchup gegessen. Meine Mama muss wohl so manches Mal verzweifelt gewesen sein.

Als Teenager schlug das dann eher ins Gegenteil um. Ich wurde dick. Aber das machte mir nichts. Da ich mich vor allem mit Fernsehen (Star Trek TNG!), Computer spielen (Zak McKracken!) oder Büchern (alles, was ich in die Finger bekam!) beschäftigte, war da keiner, der über mich lästern konnte (oder ich habe es einfach nur nicht mitbekommen).

Ich habe Sport als Schulfach gehasst, weil ich darin einfach schlecht war und ich nur Misserfolge hatte. Es war grausam, wie die Sportnoten auf dem Zeugnis um Aufmerksamkeit haschten neben den Einsen und Zweien in allen anderen Fächern.

Nach dem Abi ging es direkt an die Uni, wo ich mit dem Informatikstudium begann. Lauter Nerds! Viele waren wie ich und ich fühlte mich wohl. Ich bekam Anerkennung – natürlich nicht wegen meines Aussehens, sondern dafür, dass ich Computer bändigen konnte. Wie das als Studi so ist, hab ich mich hauptsächlich von Mensa-Essen und Fertiggerichten wie Tiefkühlpizza ernährt. In den Nächten vor dem Computer gab es Cola und Chips und natürlich gab es auf unseren legendären Flur-Partys auch Hochprozentiges.

Überraschenderweise habe ich trotz aller widrigen Umstände an der Uni den Mann für’s Leben kennengelernt. Er zog mit in mein Wohnheimzimmer, irgendwann ging es zusammen in die erste gemeinsame Wohnung, wir haben geheiratet und unser Sohn wurde geboren. Als Mama eines Neugeborenen ist man ständig am futtern, wenn die Gelegenheit günstig ist, immerhin braucht man viel Energie für ständige Wachphasen und auch um den kleinen Racker zu ernähren.

Dummerweise kann man aus dem ständigen Futtern auch eine Gewohnheit entwickeln, die dem Körpergewicht nicht sehr zuträglich ist, wenn aus dem Baby ein Kleinkind wird. Es kam, wie es kommen musste: